Vor und nach der Geburt unserer Tochter bin ich dem Gedanken verfallen, dass ich meine Infrastruktur vereinfachen und reduzieren muss. In dem Zuge habe ich meine bis dahin laufende Nagios-Instanz abgeschafft und durch eine selbstgeschriebene PHP-Anwendung für die Darstellung ersetzt. Auf den Servern lief vorher schon ein Python-Script was die Nagioschecks ausgeführt hat und die Ergebnisse an das Nagios geschickt hat.

Dieses Python-Script habe ich angepasst, so dass es diese nun an die PHP-Anwendung geschickt hat. In die PHP-Anwendung habe ich eine relativ simple Logik eingebaut, wann ich per XMPP informiert werden will, wenn ein Host offline geht (also keine Daten mehr sendet) oder ein Service unzufrieden ist. Das senden der Nachricht habe ich mit go-sendxmpp realisiert.

Using GitHub from IPv6-only hosts

(or: living in the present, trapped in the past)

IPv6 has been around for roughly forever™, yet in the year 2026 GitHub still behaves like the internet ends at 0.0.0.0/0. If you are running an IPv6-only host (because you enjoy modern networking) you may have noticed that GitHub is practically unreachable. git clone fails and HTTPS goes nowhere.

Here are two ways to deal with this time-travel issue.

Option 1: The /etc/hosts + proxy hack

One straightforward workaround is to route GitHub traffic through an IPv6-accessible proxy that speaks IPv4 on your behalf. Daniel Winzen provides a public proxy thats exposes a public proxy that exposes GitHub services over IPv6.

Eine VM auf Uberspace betreiben

Zu Urzeiten, als es weder Xen noch KVM gab, hab ich nach einem kurzen Intermezzo zu Linux-VServer User Mode Linux genutzt, um virtuelle Server zu betreiben. Der Kernel wird hierbei als normaler Userspace-Prozess gestartet.

Ich habe mir die Frage gestellt, ob ich so eine VM auf einem Uberspace betreiben kann. Spoiler: Ja.

Die Kernelkonfiguration (.config) habe ich aus dem debian-Paket (config.amd64) genommen.

Der Versuch den Kernel auf meinem Uberspace zu kompilieren ist wegen des betagten CentOS mit irgendwelchen obskuren Fehlern abgebrochen - nach der dritten Datei, die ich anpassen musste, hatte ich keine Lust mehr. Also Plan B: Den Kernel auf meinem Rechner als statisches Programm kompilieren.

Ich hab vor einiger Zeit von ArchLinux auf debian gewechselt. Danach fiel mir auf, dass wenn ich pass nutze und danach SSH, ich zweimal die PIN für den Yubikey eingeben muss. Außerdem hat manchmal pass nicht funktioniert, wenn ich es nach SSH aufgerufen hab (da wurde dann die “GPG-Smartcard” (der Yubikey) gar nicht gefunden). Da war dann die Lösung den Yubikey einmal neu zu stecken und danach pass vor SSH aufzurufen.

Auffällig war, dass nach dem pass-Aufruf immer ein zweiter gpg-agent lief. Ich hab mir eine zeitlang damit beholfen in die ~/.gnupg/scdaemon.conf pcsc-shared zu schreiben - damit ist der Yubikey nicht exklusiv von einem der beiden gpg-agents blockiert, aber nach dem Update auf trixie ist noch irgendwas anderes schief (dazu in einem anderen Blogpost mehr), so dass ich bei jedem Zugriff auf den Yubikey die PIN eingeben muss. Also musste ich mal das eigentliche Problem lösen.

GPodder Sync

bitstacker hatte mich neulich auf audiobookshelf aufmerksam gemacht. Damit kann man die aktuelle Abspielposition von Podcasts über mehrere Geräte (z.B. Smartphone und Notebook) synchron halten. Klang cool, aber ich nehme aktuell aus Gründen, die ich in einem extra Post noch erläutern werde, Abstand davon, jeden Kram selber zu hosten.

Die Funktionalität wollte ich aber trotzdem haben, also habe ich mich nach einer Nextcloud-App umgeschaut.

Dank meiner überragenden Google-Skills (“antennapod sync”) bin ich auf der AntennaPod-Doku gelandet. Dort wird die Nextcloud-App GPodder Sync als mögliches Sync-Ziel vorgestellt.

Erdbeeren! Überall Erdbeeren!

Zu sehen ist ein Waschbecken voller Erdbeeren.

Letztens haben wir das wunderbare Wetter genutzt und einen kleinen Familienausflug zum Erdbeerhof Delmenhorst gemacht. Erdbeeren selbst pflücken stand auf dem Programm.

Vorher hatte ich ein bisschen Sorge, dass unsere anderthalbjährige Tochter nicht davon abzuhalten ist durch die Pflanzen zu toben. Aber Fehlanzeige: Sie saß tiefentspannt zwischen den Reihen, hat mit unserer Hilfe fleißig mitgepflückt und sich zwischendurch die Beeren genüsslich schmecken lassen.

Am Ende hatten wir trotz ihrer kleinen Naschpausen mehrere Kilo zusammen. Zu Hause angekommen haben wir daraus direkt selbstgemachte Erdbeermarmelade eingekocht.

Zu sehen sind zwei sich gegenüberstehende Reihen Serverschränke. Die Farbstimmung ist rot.

Letztes Wochenende hab ich mir endlich mal die Free Tier Instanz (AMD based Compute VMs with 1/8 OCPU and 1 GB memory each) in der Oracle Cloud geklickt. Das hab ich schon ewig vor mir her geschoben und jetzt hab ich mal ein bisschen Zeit gefunden. Leider konnte ich nicht direkt Debian als Betriebssystem auswählen, aber als Community-Image gab es Ubuntu.

Nachdem ich ein bisschen damit rumgespielt habe, wollte ich aber doch lieber Debian haben (ich hab überall Debian installiert) - also hab ich angefangen zu suchen, ob das schon jemand gelöst hat.